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Mathematik zum Anfassen: Räumliches Denken trainieren mit Soma-Würfeln

Im vertiefenden Mathematikunterricht haben die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen ihre räumliche Vorstellung auf besonders spannende Weise trainiert. Mit den sogenannten Soma-Würfeln konnten sie knifflige Bauaufgaben lösen und dabei ihr räumliches Denken Schritt für Schritt verbessern.

Die bunten Bausteine erinnern ein wenig an das bekannte Spielprinzip von Tetris – allerdings nicht auf einer Fläche, sondern im dreidimensionalen Raum. Die Aufgabe besteht darin, aus verschiedenen farbigen „Bricks“ vorgegebene Körper nachzubauen. Die Herausforderung: Auf den Vorlagen sieht man zwar den fertigen Körper, aber nicht, wo ein Baustein endet und der nächste beginnt. Dadurch müssen die Schülerinnen und Schüler genau überlegen, drehen, ausprobieren und kombinieren.

Insgesamt standen 16 verschiedene Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. So konnten alle Kinder in ihrem eigenen Tempo arbeiten, sich immer neuen Herausforderungen stellen und dabei häufig über sich selbst hinauswachsen. Wer einmal nicht weiterkam, konnte auf der Rückseite der Vorlage einen Lösungsvorschlag oder einen kleinen Hinweis finden.

Ganz nebenbei wurde dabei deutlich: Räumliche Vorstellung ist keine angeborene Fähigkeit, sondern etwas, das man trainieren kann – und auch trainieren sollte. Mit jedem gelösten Baukörper wurden die Kinder sicherer im Denken im Raum.

Und eines wurde dabei ganz klar: Wenn man Mathematik bauen, drehen, tüfteln und ausprobieren darf, dann merkt man schnell – Mathe vertiefend ist nicht nur lehrreich, sondern macht richtig viel Spaß!