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 „Pfadfinder“

Das Material Pfadfinder wurde im Unterricht erstmals erprobt, wobei der Fokus auf Teamarbeit, Kommunikation und strategischem Denken lag.

Ziel des Spiels ist es, dass die Schülerinnen als Team einen erfolgreichen Weg durch ein Labyrinth finden. Dabei steht nicht nur das Erreichen des Ziels im Vordergrund, sondern vor allem der gemeinsame Lernprozess. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Informationen effektiv auszutauschen, auf Rückmeldungen zu reagieren und ihre Strategien kontinuierlich anzupassen. Durch die unterschiedlichen Informationsstände innerhalb der Teams wird deutlich, dass nur durch Kooperation und gezielte Kommunikation eine Lösung möglich ist.

Durch das wiederholte Ausprobieren verschiedener Wege machten die Schülerinnen und Schüler wichtige Erfahrungen: Sie erlebten, dass Irrtümer ein natürlicher Bestandteil des Lernprozesses sind und oft wertvolle Hinweise für die nächsten Schritte liefern. Zudem wurde deutlich, dass vorschnelle Entscheidungen ohne Abstimmung im Team häufig zu Sackgassen führten, während überlegtes Vorgehen und gemeinsames Reflektieren die Erfolgschancen erhöhten. Die Kinder konnten außerdem erfahren, wie hilfreich es ist, Rückmeldungen anzunehmen und das eigene Handeln entsprechend anzupassen.

Am Ende der Einheit fand eine gemeinsame Auswertung im Plenum statt. Die Teams berichteten von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätzen. Besonders deutlich wurde dabei, dass erfolgreiche Gruppen vor allem durch klare Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und die Bereitschaft zur Reflexion gekennzeichnet waren.

Das Lernprojekt Pfadfinder hat gezeigt, wie effektiv erfahrungsbasiertes Lernen sein kann. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur ihre Problemlösekompetenz stärken, sondern auch wichtige soziale Fähigkeiten wie Teamarbeit und Feedbackkultur weiterentwickeln. Besonders die direkte Erlebbarkeit von Lernprozessen und die Bedeutung von Rückmeldung wurden von den Teilnehmerinnen als wertvoll wahrgenommen.